Frühere Klienten berichten wie folgt:

 

 

Mann 28, mit Tinnitus und Schlafstörungen


Wegen seines Tinnitus hatte er abends schon Angst vor dem Zubettgehen. Er lag oft stundenlang wach und wälzte sich von einer Seite auf die andere. Direkt nach der Geburt wurde er von seiner Mutter getrennt. Er hatte sich, als Embryo, über den immerwährenden Herzschlag seiner Mutter sehr mit ihr verbunden gefühlt. Obwohl jeder das Leben über die 5 Sinne wahrnimmt, ist ein Sinn oft ausgeprägter. Für ihn was es der Hörsinn. Die Stille, der das Baby ohne Geborgenheit ausgesetzt war, fühlte sich wie eine unerträgliche Leere an. Nach einer Trennung holte ihn das Gefühl als Erwachsener wieder ein und der Tinnitus begleitete ihn von da an, um diese unerträgliche Leere zu übertönen. Auch wenn der Körper versuchte ihm damit zu helfen, raubte ihm diese Lösung doch den Schlaf. Nachdem er alle negativen Gefühle des Babys, so wie die Angst vor dem Alleinsein und der Stille überwunden hatte, konnte der Körper den Tinnitus gehen lassen. Seitdem schläft er entspannt ein und wacht am Morgen erholt auf.

 

 

Mann 28 mit Tinnitus


Wenn er sich ungerecht behandelt fühlte, war es für ihn unerträglich sich in einer untergeorteten Position zu befinden und seinen Emotionen zu beherrschen. Bei seiner Arbeit fühlte er sich gestresst und überlastet. Der Tinnitus kam nach einem extrem ungerechtfertigten Anpfiff seines Chefs, dem er sich hilflos ausgesetzt fühlte. Er hätte ihm auch gerne ein paar Takte dazu gesagt, war sich aber bewusst, dass dies eine Kündigung hätte nach sich ziehen können. Also schluckte er seine Wut und Aggressionen runter. Ein ähnlich ausgeliefertes Gefühl hatte er in einem Konflikt mit einem Lehrer in seiner Schulzeit erlebt. Auch in diesem Fall unterdrückte er seine Aggressionen. Ein Tinnitus kann ein Hörkonflikt sein, in dem sich Worte wie ins Ohr eingebrannt haben, um sich dort z.B. als Pfeifen dauerhaft zu wiederholen. Die Therapie half ihm, weil er bereit war sich seinen Aggressionen zu stellen und alles aufzuarbeiten, was ihn aggressiv machte. Darüber hinaus löste er das Gefühl seines Ausgeliefertseins auf. Desweiteren hatte der Tinnitus sich auch mit dem Gefühl von Stress gekoppelt. So galt es für ihn auch noch alles aufzuarbeiten, was ihn stresste, um von da an frei von seinem Tinnitus zu leben. Nunmehr ist es ihm möglich auch mit komplizierten und eventuell ungerechten Vorgesetzten entspannt umgehen zu können.

 

 

Mann 36, mit 2 Tinnitusen


Er litt unter 2 Tinnitusen. Dies stellte sich erst bei der Bearbeitung heraus, als ein Ohr geräuschfrei wurde und das andere nicht. Tinnitus Nr. 1 war eine körperliche Lösung für seine Todesangst und Nr. 2 für sein Problem mit dem Alleinsein.

 

1. Tinnitus: In der Hypnose stellte sich heraus, dass man nach seiner Geburt dachte, er würde sterben. Panisch darüber redend wurde er in einen Brutkasten gebracht. Diese Info und die Panik der Ärzte wiederholte sich in seinem Leben noch einmal als er mit Meningitis ins Krankenhaus kam und die Maschinen, an die er angeschlossen war, anfingen zu piepen. Als es ihm wieder besser ging, bekam er während des Essens Besuch. Man wollte ihn nicht stören und unterhielt sich abseits von ihm. Er hörte seine Mutter sagen, dass er fast gestorben wäre. Genau in diesem Moment setzte der Tinnitus ein, so dass er die Unterhaltung nicht weiter mit anhören konnte. Durch das Übertönen versuchte der Körper ihn dauerhaft von einer Konfrontation mit seiner Todesangst zu befreien.

 

2. Tinnitus: Im Brutkasten fühlte er sich sehr einsam und verloren. Keiner sprach mit ihm. Er sehnte sich nach seiner Mutter und konnte die dauernde Stille nicht ertragen. Um diesen Tinnitus loslassen zu können, musste er sich seiner jetzigen Lebenssituation stellen. Er wohnte noch Zuhause, hatte sich nach seiner letzten Beziehung nie mehr verliebt und ging seit seinem leicht entstellenden Arbeitsunfall auf keine Frau mehr zu. Er verbrachte die meiste Zeit allein. Damit auch dieser Tinnitus gehen konnte, musste er sich mit seinem Unfall und seinem damit verbundenen Körpergefühl auseinandersetzen. Darüber hinaus arbeitete er all seine negativen Gefühlen und Erfahrungen auf, die ihn davon abhielten sein Leben gemeinschaftlich mit anderen zu gestalten. Jetzt ist er nicht nur von seinem Tinnitus, sondern auch von seinen Hemmungen befreit und geht deutlich selbstbewusster durchs Leben.

 

 

Frau 25, mit Tinnitus


Wenn Sie sprach wiederholte sich der letzte Teil des Satzes als Echo in ihrem Ohr. Da sie in ihrem Beruf oft laut vorlesen muss, machte sie das wahnsinnig. Dieses Echo kam nach einer Auseinandersetzung mit ihrem Vater. Sie wollte mit Freunden in Urlaub fahren und an der Passkontrolle stellte sie fest, dass sie ihren Pass vergessen hatte. Darauf hin beschloss die ganz Gruppe zurückzukehren. Ihr Vater regte sich maßlos auf, beschimpfte sie als unorganisiert, egoistisch, als die Tochter, die sich immer nur für sich selbst interessiert und keine Rücksicht auf andere nimmt. Ihr Leben lang hatte sie um die Liebe ihres Vaters gekämpft, sogar einen Beruf angenommen, der ihren Vater stolz auf sie machen sollte und der ihr nur bedingt Freude bereitete. Diese Auseinandersetzung erschütterte sie bis ins Mark. Irgendwie schien es ihr, als ob dieser Satz alles beschrieb, was sie je von ihrem Vater bekommen würde. Das Echo klang in ihrem Sein weiter. In der Behandlung verstand sie, dass das Kind in ihr keine stabile Beziehung zu ihrem Vater aufgebaut hatte und die Jugendliche in ihr den Vater bei der Scheidung der Eltern verloren hatte. Nach der Trennung der Eltern nahm sie für kurze Zeit leichte Drogen. In dieser Zeit machte ihr Vater ihr unglaubliche Vorwürfe und sie fühlte sich gleichfalls zutiefst von ihm abgelehnt.

Nachdem sie Frieden mit ihrer Kindheit gemacht und erkannt hatte, dass der Vater die Mutter und nicht sie verlassen hatte, wurde sie sich auf einmal all der schönen Dinge zwischen ihrem Vater und ihr bewusst. Nach einem unglaublich großen Streit, in dem sie ihm alles sagte, was sie belastete, fanden die beiden endlich zueinander und der Tinnitus konnte gehen.